Unsere Zucht wurde vom Landratsamt- Veterinäramt überprüft und genehmigt. Der Sachkundeprüfung nach §11 Abs.1 wurde erfolgreich abgelegt.

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HD-Probleme beim English Bulldog
Wer meint HD sei nur ein Problem bei großen Rassen wie z.B. Deutschen Schäferhund u.s.w. der täuscht sich gewaltig! Die Orthopedic Foundation for Animal (OFA) ist die zentrale Stelle für Hunde aller Rassen, die Röntgenaufnahmen bewertet und eine nationale Datenbank unterhält. Die Datenbank über HD umfasst 132 Rassen. Die Bulldogge liegt dabei an erster Stelle. Also, es muss unbedingt was unternommen werden. Züchter die sagen, mein Hund ist ja schließlich unter 45cm groß, - oder ......mein Hund hatte noch NIE Probleme, diejenigen sollten das mal überdenken. Natürlich ist es ein Problem eine Bulldogge in Narkose zu legen, da das liegenbleiben doch erhöht ist. Wer aber die Rasse verbessern will muss dies machen! Wir werten jeden Hund der bei uns zur Zucht eingesetzt wird aus, nicht nur auf HD, sondern auch auf ED, OCD, Keilwirbel, Patella, Augen!!!! Damit ist eine seht gute Ausgangssituation geschaffen das die Welpen gesund sind.

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Warum züchten wir keine blauen Hunde?????
Wir sind der Meinung das die Bulldoggen schon genug andere Baustellen haben, da müssen wir nicht auch noch mit den Farben rum experimentieren!!!! Nur weil Leute immer was besonderes, außergewöhnliches haben müssen. Bei uns steht die Gesundheit im Vordergrund und nicht die Profitgier. Blau ist keine Farbe, sondern eine Farbmutation, quasi ein ausgewaschenes schwarz. Aus guten Grund hat unser Zuchtverband (FCG eV) ein Zuchtverbot mit blauen Hunden ausgesprochen.

Blue-Dog-Syndrom (Blaue Fellfarbe)
Definition: Blaugraue Farbaufhellung mit Disposition zur Alopezie und Hautentzündungen. Pigmentmangel-Syndrom.
Auftreten: Sporadisch, familiär gehäuft Dobermann, Dogge, alle Bulldoggen, Shar Pei u.s.w.
Genetik: Autosomal unvollständig Dominat
Symtomatik: Durch eine gestörte Verhornung des Haarfollikel-Epithels kommt es zu Haarausfall mit Schuppenbildung., Papeln und Pusteln, sowie sekundär follikulärer Pyodermie. Das Lymphsystem kann sich verändern, Ödeme können entstehen und eine Nebennierendysplasie. Grundlage des Defekts ist eine Nebennieren-Insuffizienz mit Immunkomplexstörung. Homozygote Tiere sind scheinbar stärker betroffen als heterozygote Tiere (unvollständig Dominant).
Bei Rassen, die ein blaues Fell haben - eine Farbe, die durch die Verdünnung der normalen schwarzen Haarfarbe entsteht und die bei einigen Hunderassen als Standardrfarbe interpretiert wird (Weimeraner, Whippet, Pudel, Mops, Bulldog u.s.w.) kann es zur sogenannten "Farbmutantenalopezie" (Alopezie=Haarausfall) kommen. Diese Erbkrankheit ist auch als "Blue Dobermann Syndrom" und "Color dilution alopecia" bekannt. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine genetisch bedingten Defekt der Melanozyten. Während normalerweise das dunke Pigment (Melanien) in feinen Partikeln gleichmäßig an die Haarbildenden Zellen abgegeben wird, produziert die Mela-noyzten bei Hunden mit blauer Fellbarbe Melaninklumpen. Zur Farbmutantenalopezie kommt es erst dann, wenn diese Pigmentklumpen so groß werden, dass sie den Haarschaft instabil in gänzlicher Haarlosigkeit präsentiert. Die Diagnose wird mittels miktoskopischer Haaruntersuchung sowie der Untersuchung von Hautproben unter örtlicher Betäubung gestellt. Pinscher sind häufig betroffen von der Farbmutantenalopezie, weitaus am häufigsten betroffen sind Rassen Pischeer (bis zu 93%), Dobermann und blaue Doggen. Grundsätzlich kann diese Erkrankung jedoch bei jedem Hund mit blauer Fellfarbe auftreten.